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Tangentenkreuz. Kantonsschule Zug 1990
Zwei 27 m lange, leicht
gebogene und wenig aus der
Vertikalen gestellte Raumkurven
aus je drei verschieden
langen Chromstahlsegmenten
gestalten die Eingangspartie
und das einen Stock höher
gelegene Foyer.
Von beiden Ebenen aus
sind die plastischen Elemente
sichtbar, die Kreuzung der
beiden Kurven jedoch entzieht
sich dem Blick, sie ist
nur erahnbar. Die Passanten
bewegen sich in der Anlage
gleichzeitig tangential
zu den Raumkurven. Da die
Kurvenhöhe die Augenhöhe
nicht überschreitet,
bleibt die Kurvenbewegung
immer einsichtbar. Die besondere
Beschaffenheit des Materials
und dessen Oberflächenbehandlung
verändert die Elemente
in ihrer Körperlichkeit
bei Blickwinkel- oder Lichtveränderung.
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